Warum 73% der CRM-Projekte scheitern
Es ist die unbequeme Wahrheit der CRM-Branche: Weniger als 30% aller CRM-Implementierungen gelten als erfolgreich. Nicht, weil die Technologie nicht funktioniert — sondern weil das Konzept „CRM“ ein fundamentales Designproblem hat. Hier sind die 7 echten Gründe, warum CRM-Projekte scheitern — und was du daraus lernen kannst.
Grund 1: CRM wird für Manager gebaut, nicht für Vertriebler
Das ist der Kardinalfehler. CRM-Systeme werden gekauft, weil das Management Transparenz über die Pipeline will. Dashboards, Reports, Forecasts — alles für die Führungsebene. Aber wer muss das System täglich nutzen? Die Vertriebsmitarbeiter. Und für sie bedeutet CRM vor allem eines: Mehrarbeit ohne direkten Nutzen.
Ein Vertriebsmitarbeiter fragt sich: „Was bringt mir dieses Tool?“ Wenn die Antwort ist „Dein Chef kann sehen, was du tust“, dann ist die Motivation zur Nutzung gleich null. Und genau das zeigen die Zahlen: Die durchschnittliche CRM-Adoption liegt bei 26%.
Grund 2: Die Implementierung dauert zu lange
Ein typisches CRM-Projekt sieht so aus: 3 Monate Requirements Gathering. 2 Monate Customizing. 1 Monat Datenmigration. 2 Monate Testing. 1 Monat Schulung. Gesamt: 9–12 Monate bis zum Go-Live.
In dieser Zeit ändern sich Anforderungen, Mitarbeiter wechseln, die Motivation sinkt. Und wenn das System endlich live geht, entspricht es bereits nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen. Der „Customizing-Marathon“ beginnt von vorn.
Grund 3: Datenqualität ist eine Illusion
CRM lebt von Daten. Aber woher kommen die? Von Vertriebsmitarbeitern, die sie manuell eintippen. Und genau hier liegt das Problem: Tippfehler, fehlende Felder, veraltete Informationen, doppelte Einträge. Studien zeigen, dass die Datenqualität in CRM-Systemen nach 12 Monaten um 30% sinkt, wenn keine aktive Pflege stattfindet.
Das Ergebnis: Reports basieren auf schlechten Daten. Forecasts sind ungenau. Und das Management, das sich CRM genau deshalb gewünscht hat, vertraut den Zahlen nicht — und fragt trotzdem per Excel nach.
Grund 4: Überkomplizierte Prozesse
Ein typischer Fehler: Das Unternehmen bildet jeden bestehenden Prozess im CRM ab — egal, wie ineffizient er ist. 27 Deal-Phasen, 15 Pflichtfelder pro Kontakt, 8 verschiedene Aktivitätstypen. Komplexität im CRM ist der schnellste Weg zur Nichtnutzung.
Die bessere Frage wäre: Welche 3–5 Schritte sind wirklich nötig? Was können wir weglassen oder automatisieren? Aber diese Frage stellt selten jemand — weil der CRM-Berater pro Customizing-Stunde bezahlt wird.
Grund 5: Fehlende Integration in den Arbeitsalltag
E-Mails laufen über Outlook. Termine über Google Calendar. Notizen in OneNote. Anrufe über das Handy. Und das CRM? Ist ein weiteres Tool, in das man Informationen übertragen muss. Doppelte Datenhaltung, Kontextwechsel, Friction überall.
Die Lösung wäre ein Tool, das sich nahtlos in den bestehenden Workflow einfügt — oder besser noch: das den Workflow ersetzt. Ein KI-Assistent, der E-Mails, Termine, Notizen und Deal-Updates in einem einzigen Interface vereint.
Grund 6: Unterschätzte Change-Management-Kosten
Ein CRM einführen heißt: Arbeitsweisen ändern. Und Menschen ändern ihre Arbeitsweisen nur widerwillig. Die Lizenzkosten sind oft nur 20–30% der Gesamtkosten. Der Rest: Beratung, Schulung, Change Management, Datenmigration, laufende Administration.
Für ein 20-köpfiges Team kann ein Salesforce-Projekt schnell 80.000–150.000 Euro im ersten Jahr kosten — ohne Garantie, dass es angenommen wird.
Grund 7: Das falsche Mindset
Der vielleicht wichtigste Grund: CRM wird als Kontroll-Tool eingeführt, nicht als Hilfs-Tool. „Wenn es nicht im CRM steht, ist es nicht passiert.“ Das ist der Satz, der jede CRM-Einführung torpediert. Vertriebsmitarbeiter spüren sofort, ob ein Tool für sie oder gegen sie arbeitet.
Was ist die Alternative?
Die Alternative ist nicht „kein CRM“ — sondern ein fundamental anderer Ansatz:
- Null Dateneingabe: Die KI erfasst alles automatisch aus E-Mails, Kalender und Gesprächen.
- Sofort einsatzbereit: Kein Implementierungsprojekt. Anmelden, loslegen.
- Gebaut für Vertriebler: Jede Funktion beantwortet die Frage „Was bringt mir das?“
- Intelligent statt statisch: Das System lernt, empfiehlt und automatisiert — statt nur zu speichern.
- Natürliche Interaktion: Chat statt Formulare. Sprache statt Dropdowns.
Kein CRM-Projekt. Kein Scheitern.
DealAI ist in 5 Minuten einsatzbereit. Ohne Berater, ohne Schulung, ohne Risiko.
Beratungstermin buchen →