Pipeline Management ohne CRM: Geht das?
Hier ist eine provokante These: Du brauchst kein CRM für Pipeline Management. Zumindest nicht das, was die Branche unter „CRM“ versteht. Bevor du jetzt reflexartig widersprichst — lass mich erklären, was ich damit meine.
Das Missverständnis: CRM = Pipeline Management
Irgendwann hat sich der Glaube verfestigt, dass man für Pipeline Management ein CRM braucht. Und mit „CRM“ meinen die meisten: Salesforce, HubSpot, Pipedrive oder Ähnliches. Große Plattformen mit hunderten Features, von denen die meisten Teams 15–20% nutzen.
Aber was braucht Pipeline Management wirklich?
- Überblick: Welche Deals sind aktiv? In welcher Phase? Welcher Wert?
- Prioritäten: Welche Deals brauchen jetzt Aufmerksamkeit?
- Historie: Was ist bei jedem Deal bisher passiert?
- Prognose: Wie viel Umsatz erwarten wir?
- Nächste Schritte: Was muss als Nächstes passieren?
Das alles kann ein CRM liefern — tut es aber oft nicht zuverlässig, weil die Daten schlecht gepflegt sind. Ein Tool, das diese 5 Dinge zuverlässig liefert, ist wertvoller als ein CRM mit 500 Features und schlechten Daten.
Wie Teams heute tatsächlich ihre Pipeline managen
Fragen wir doch mal die Vertriebsteams, die es tatsächlich tun:
Variante 1: Excel / Google Sheets
Überraschend viele Teams — auch erfolgreiche — managen ihre Pipeline in einer Tabelle. Spalten für Firma, Ansprechpartner, Deal-Wert, Phase, nächste Schritte. Einfach, flexibel, keine Lizenzkosten.
Die Grenzen: Ab 50+ aktiven Deals wird es unübersichtlich. Keine Automatisierung. Keine Historie. Kein Forecasting. Und wenn zwei Leute gleichzeitig die Datei bearbeiten, wird es chaotisch.
Variante 2: Kanban-Boards (Trello, Notion)
Ein Board mit Spalten für jede Deal-Phase. Karten für jeden Deal. Drag & Drop. Visuell, intuitiv und deutlich besser als Excel für Pipeline-Visualisierung.
Die Grenzen: Keine echten Vertriebsfunktionen. Kein E-Mail-Tracking. Kein Lead Scoring. Keine KI. Es ist ein generisches Projektmanagement-Tool, kein Sales-Tool.
Variante 3: E-Mail + Kalender + Gedächtnis
Ja, wirklich. Manche erfolgreiche Vertriebler managen alles im Kopf und in ihrem E-Mail-Postfach. Sie wissen, wer dran ist, weil sie es fühlen. Das funktioniert — bis es nicht mehr funktioniert. Ab 20+ parallelen Deals oder bei Teamarbeit ist das Modell am Ende.
Variante 4: KI-Sales-Assistent (das neue Modell)
Und hier wird es interessant. Ein KI-Sales-Assistent ist kein CRM — er ist etwas anderes. Er vereint die Einfachheit einer Tabelle mit der Intelligenz einer Analyse-Plattform.
Wie Pipeline Management mit KI aussieht:
- „Zeig mir meine Pipeline.“ — Die KI zeigt alle aktiven Deals, sortiert nach Priorität und Handlungsbedarf. Nicht nach Alphabet.
- „Welche Deals brauchen Aufmerksamkeit?“ — Sofortige Antwort: „3 Deals stagnieren seit über 2 Wochen. 2 Deals haben abnehmende Engagement-Signale. 1 Deal hat einen bevorstehenden Decision-Deadline.“
- „Wie sieht mein Forecast für Q2 aus?“ — Datenbasierte Prognose mit Konfidenzintervall, nicht eine Summe von Bauchgefühl-Schätzungen.
- „Was sollte ich heute als Erstes tun?“ — Die KI priorisiert deine Aufgaben basierend auf Deal-Wert, Dringlichkeit und Erfolgswahrscheinlichkeit.
Die Antwort: Du brauchst kein CRM. Du brauchst Intelligenz.
Die Frage ist nicht „CRM ja oder nein?“ — die Frage ist: Was hilft dir, mehr zu verkaufen?
Ein CRM, das 500 Features hat, aber von deinem Team nicht genutzt wird, hilft dir nicht. Eine Excel-Tabelle, die du pflegst und die funktioniert, hilft dir mehr. Aber ein KI-Assistent, der automatisch Daten erfasst, Zusammenhänge erkennt und dir sagt, was du als Nächstes tun sollst — der hilft dir am meisten.
Pipeline Management braucht keine Datenbank mit bunten Buttons. Es braucht Intelligenz, die dir hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ob das ein CRM ist, eine Tabelle oder ein KI-Assistent — das Ergebnis zählt.
„Die besten Vertriebsteams nutzen nicht das komplizierteste Tool — sie nutzen das Tool, das ihnen am wenigsten im Weg steht.“
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